2 February 2026

Superfly Album der Woche | Angels Of Libra - "Road to Mandalay"

Play0:00-0:003 min

Mit ihrem fünften Studioalbum „Road to Mandalay“ schlagen Hamburgs Soul Erzähler Angels of Libra ein neues Kapitel auf. Eines, das klingt wie ein nächtlicher Roadtrip durch Erinnerung, Sehnsucht und leiser Hoffnung. Zwölf Songs, aufgenommen im analogen Studio, entfalten sich wie ein Film ohne Bilder: langsam, tief und voller Emotion. (superfly.fm)

Shownotes

Mit ihrem fünften Studioalbum „Road to Mandalay“ schlagen Hamburgs Soul Erzähler Angels of Libra ein neues Kapitel auf. Eines, das klingt wie ein nächtlicher Roadtrip durch Erinnerung, Sehnsucht und leiser Hoffnung. Zwölf Songs, aufgenommen im analogen Studio, entfalten sich wie ein Film ohne Bilder: langsam, tief und voller Emotion.

Unter der Regie von Produzent Dennis Rux von den Hamburg Spinners und in enger Zusammenarbeit mit Hans-Christian Stephan von der erfolgreichen Band Meute verschmelzen samtige Grooves, perfekt arrangierte Streicher und rhythmische Bläser zu einem Sound, der zugleich vertraut und zeitlos wirkt. Soul als Landschaft, weit, offen und voller Details. Im Zentrum steht erneut der irische Sänger Nathan Johnston, dessen Stimme wie ein innerer Monolog durch das Album führt. Er erzählt von Verlust und Rückzug, aber auch von dem Moment, in dem man wieder Licht am Horizont erkennt.

Die Bandbreite von "Road to Mandalay" zeigt sich besonders eindrucksvoll in vier Schlüsselsongs: „I Fell In Love“ zitiert mit treibendem Beat und sehnsüchtiger Melodie den Geist des Northern Soul, während „Lie To Me“ die Dinge zurücknimmt. „Ain’t No Lovin’“ eröffnet das Album mit einem sofort packenden Groove und erzählt von unerwiderter Liebe, rau und direkt, während „Put Your Love On Me“ den Funk in den Vordergrund rückt:

Angels of Libra „Road to Mandalay“ ist ein Album zum Eintauchen und Mitgehen, reich an Bildern, Gefühlen und musikalischer Tiefe. Cinematischer Soul mit Herz und Haltung.

Anspieltipps der Musikredaktion:

  • I Fell In Love
  • Lie To Me
  • Ain’t No Lovin
  • Put Your Love On Me