Jazz lässt sich mit so manchen Genres kombinieren...sei es Afrobeat, Soul, Hip-Hop, Reggae oder einfach Sounds von Londons Clubszene. Ezra Collective wollten Jazz nie in eine Schublade pressen. Die 5-köpfige Londoner Band gibt es seit 2016, kennengelernt haben sich die Musiker über einen Jugendclub. 2023 gewann die Band mit „Where I’m Meant To Be“ den Mercury Prize. Jetzt ist ihr neues Meisterwerk da, das Album „Here Because Of Hope“. (superfly.fm)
Hinter dem Titel steckt mehr. Für Frontman und Drummer Femi Koleoso steckt darin eine Frage: Warum klingt so viel schwarze Musik, die aus Schmerz entstanden ist, trotzdem so voller Freude? Seine Antwort lautet: Hoffnung. Sie wollen nicht so tun, als wäre immer alles gut, sondern anerkennen, dass zwischen Schmerz und Freude etwas liegt, das einen weitermachen lässt.
Dafür haben Ezra Collective das Album wie eine musikalische Reise durch all ihre kulturellen Einflüsse aufgebaut. Dazu kommen Features wie der britisch-gambische Rapper Pa Salieu, die jamaikanische Sängerin Lila Iké oder Leona Lewis. Am Ende sind aus der musikalischen Reise 17 Tracks entstanden.
Das Album “Here Because Of Hope” sieht die Hoffnung nicht als kitschiges Happy End, sondern mehr als Haltung. Veränderung und Hoffnung entstehen dort, wo Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammenkommen und gemeinsam etwas Neues erschaffen. So wie Ezra Collective eben auch selbst damals zur Band wurde.
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