23 July 2026

Superfly Featured | Der Radiotest

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Der Radiotest hat einen besonderen Ruf. Die einen feiern ihn, die anderen stellen die Aussagekraft infrage. Trotzdem erzählen die aktuellen Zahlen eine interessante Geschichte. Nicht nur darüber, wer Radio hört, sondern auch, welche Programme heute noch Menschen erreichen. Wir erreichen euch anscheinend, und sagen Danke an jene, die sich die Zeit genommen haben, bei der Umfrage mitzumachen. Denn nur das zählt am Ende. (superfly.fm)

Shownotes

Der aktuelle Radiotest zeigt: Auch in Zeiten von Streamingdiensten, Podcasts und personalisierten Playlists gibt es noch Platz für klar positioniertes Radio. Superfly konnte seine tägliche Reichweite im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern und erreicht inzwischen österreichweit 93.000 Hörerinnen und Hörer. Besonders in Wien legte der Sender zu, und zwar quer durch alle Zielgruppen.

Bemerkenswert ist dabei mittlerweile die Zahl selbst, aber noch viel mehr das Signal dahinter. Während der Audiomarkt immer vielfältiger wird und sich das Publikum auf unzählige Angebote verteilt, scheint ein konsequent kuratiertes Programm weiterhin Menschen anzusprechen. Statt auf austauschbare Hits setzen wir seit Beginn auf Soul, Jazz, Funk, Hip-Hop, elektronische Musik, neue Entdeckungen und gut ausgewählten Pop. Kombiniert mit Geschichten aus Musik, Kultur und urbanem Leben.

Dass dieses Konzept funktioniert, könnte auch ein Hinweis darauf sein, wonach viele Hörerinnen und Hörer heute suchen: Orientierung statt Algorithmus. Musik, die überrascht. Stimmen, denen man vertraut. Und ein Programm, das sich Zeit nimmt, Zusammenhänge zu erzählen, anstatt nur den nächsten Song anzukündigen.

Für die heimische Musikszene ist das ebenfalls eine gute Nachricht. Gerade unabhängige Sender bieten österreichischen Künstlerinnen und Künstlern oft eine Plattform, die sie im klassischen Formatradio kaum finden. Wenn ein solches Programm wächst, gewinnt damit auch musikalische Vielfalt an Sichtbarkeit. Der aktuelle Radiotest ist damit mehr als eine Momentaufnahme von Reichweiten. Er zeigt, dass auch im digitalen Zeitalter ein eigenständiges Radioprogramm sein Publikum finden kann, vorausgesetzt, es hat ein klares Profil und den Mut, anders zu klingen.